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Der Turm von Glendalough
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Warum du das mythische, wunderschöne Glendalough besuchen solltest

9. Mai 20154 Min. Lesezeit

Glendalough, auch bekannt als Stadt der sieben Kirchen, ist einer der schönsten Orte Irlands und ein Traum für Natur- wie Geschichtsfans. Nur eine kurze Fahrt von Dublin entfernt.

Ein Traum für Fotografen

Glendalough ist das Irland aus deinen Träumen. Es ist das Irland aus den Filmen, vor allem, wenn einer davon P.S. I Love You ist. Denk an traumhafte Seen, uralte Rundtürme und sanfte grüne Hügel voller violetter Heide. Denk an wilde Rehe, zwitschernde Vögel, moosbewachsene Wälder und spektakuläre Wasserfälle. Denk an einen Ort, der bis ins Jahr 600 n. Chr. zurückreicht und trotzdem noch heute einen Spitzenplatz in den Herzen vieler Iren einnimmt. Glendalough ist wirklich ein Traum für Fotografen.

Ein magischer Heilstein

Jeder liebt ein bisschen Magie, ein bisschen Naturheilkunde und alles mit einer guten Geschichte. Der Deer Stone in Glendalough hat alle drei. Der Deer Stone ist ein ausgehöhlter Stein, dessen Bedeutung bis in die Vorgeschichte zurückreicht. Man sagt, das Wasser aus dem Stein habe heilende Kräfte, aber wirksam ist es nur, wenn du ihn nüchtern, vor Sonnenaufgang, an einem Sonntag, Dienstag und Donnerstag besuchst, und dabei jedes Mal siebenmal auf bloßen Knien betend um den Stein krabbelst. Völlig machbar.

Am St. Kevin's Cross einen Wunsch äußern

Wusstest du, dass eines der ungewöhnlichsten und größten Hochkreuze Irlands in Glendalough steht? Jetzt weißt du's. Das Erstaunlichste am Kreuz: Es ist komplett aus einem einzigen Granitblock gehauen. Ungewöhnlich ist es auch, weil der Ring nicht durchbohrt ist, anders als bei den meisten irischen Hochkreuzen. Eine örtliche Legende besagt, dass sich jedem, der die Arme ganz um den Kreuzesbalken legen kann, alle Wünsche erfüllen. Einen Versuch ist es wert, oder?

Der See sieht aus wie ein Pint Guinness

Nimmst du dir die Zeit (und das solltest du) für eine Wanderung bis zum oberen Ende der Wege ab dem Besucherzentrum von Glendalough, wirst du mit spektakulären Ausblicken auf den umliegenden Nationalpark belohnt. Der Höhepunkt dieser unglaublichen Aussicht ist der Blick hinab auf den Lough Tay, der zufällig aussieht wie das größte Pint Guinness der Welt. Übrigens: Der nördliche Teil der Küstenlinie des Sees gehört tatsächlich zu einem Anwesen der Familie Guinness.

Ein unglaublicher Holzpfad mit 600 Stufen

Fühlst du dich fit, oder willst du einfach die ganzen leckeren Pints wieder abtrainieren? Der Spinc Trail, einer der beliebtesten Wege in Glendalough, führt über mehr als 600 Holzstufen zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Upper Lake. Der Name Spinc kommt vom irischen „An Spinc“ und bedeutet spitzer Hügel. Hast du den Weg geschafft, verstehst du den Namen nur allzu gut.

Heimat eines 1.000 Jahre alten Rundturms

Das berühmteste aller Wahrzeichen in Glendalough ist der uralte Rundturm, der 33 Meter in die Höhe ragt und von vielen als einer der am feinsten gebauten und schönsten Türme Irlands angesehen wird. Vor fast 1.000 Jahren von den Mönchen des St.-Kevin-Klosters erbaut, diente der Turm den Mönchen als Zufluchtsort, wenn das Kloster angegriffen wurde. Er diente außerdem als Wachposten und als Leuchtfeuer für Mönche und Pilger, die von weit her nach Glendalough unterwegs waren.

Die „Straße nach Jerusalem“

Nahe dem Besucherzentrum in Glendalough findest du eines der wenigen Labyrinthe Irlands. Im Laufe der Geschichte wurden solche Labyrinthe oft mit Pilgerfahrten in Verbindung gebracht, besonders im christlichen Kontext. Christen pilgerten traditionell zu den heiligsten Stätten der Welt, allen voran nach Jerusalem. Da das für die Iren jedoch viel zu teuer, gefährlich und oft schlicht unmöglich war, diente die Wanderung zum Labyrinth in Glendalough als würdiger Ersatz und wurde als „Straße nach Jerusalem“ bezeichnet. Was ihnen genügte, genügt auch uns.

Am St. Kevin's Cross einen Wunsch äußern

Wusstest du, dass eines der ungewöhnlichsten und größten Hochkreuze Irlands in Glendalough steht? Jetzt weißt du's. Das Erstaunlichste am Kreuz: Es ist komplett aus einem einzigen Granitblock gehauen. Ungewöhnlich ist es auch, weil der Ring nicht durchbohrt ist, anders als bei den meisten irischen Hochkreuzen. Eine örtliche Legende besagt, dass sich jedem, der die Arme ganz um den Kreuzesbalken legen kann, alle Wünsche erfüllen. Einen Versuch ist es wert, oder?

Die Füße im Poulanass Waterfall abkühlen

Wenn du genug hast von all den schrägen und wunderbaren Monumenten, Kreuzen, Zaubersteinen und hohen Türmen in Glendalough, kannst du eine Pause von der Geschichtsstunde machen und die schöne Natur dieses Nationalparks neu entdecken. Mach dich auf zum wunderschönen Poulanass Waterfall, um ein paar Fotos zu machen und vielleicht die Füße in das kristallklare, eiskalte Wasser zu tauchen. Am besten machst du das im Sommer, damit du dir keine Erfrierungen holst.

Irlands letztes erhaltenes Klostertor

Das Tor zur Klosterstadt Glendalough ist das einzige erhaltene Beispiel seiner Art in Irland. Das allein sollte Grund genug für einen Besuch sein. Stehst du am Eingang, kannst du dir dank der beeindruckenden Überreste leicht die volle Größe des Tores zur Anlage vorstellen.

Bist du jetzt von der mythischen Schönheit Glendaloughs überzeugt, dann besuch es doch auf einer der Tagestouren von Wild Rover Tours nach Kilkenny über Glendalough und die umliegenden Wicklow Mountains.

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